Wettbewerb AlpIn Limberg

Wettbewerb für ein Chaletdorf in Limberg, Zell am See. Der Wettbewerb wurde seitens der Jury ohne Entscheidung beendet.

Projektbeschreibung

(Wettbewerbstext auszugsweise)

Dem Entwurf ging eine Analyse von vorhandenen dörflichen Strukturen voraus: Natur, Wasser, (Kraftplatz), Infrastruktur, Kreuzung, Haupthaus, Öffentliche Gebäude, Private Häuser, Private Gärten, keine räumliche Begrenzung, soziale Zusammengehörigkeit, Nachbarschaften, Maßstab

Aufgrund der Grundstücksgröße und der gewünschten Nutzflächen wurde versucht, den Sehnsuchtsort DORF neu zu interpretieren.

Alle Elemente einer Dorfstruktur aus der Analyse finden sich im Entwurf wieder. Sie werden jedoch verdichtet und in neuen, sinnvollen und zeitgemäßen Beziehungen wieder zusammengeführt.

Ausgehend von der bestehenden Infrastruktur, der Topografie und der Blickachse Kitzsteinhorn wird eine Quartierserschließung in den Bauplatz gelegt. Entlang dieser verteilen sich die maßstäblich unterschiedlichen Baukörper, die bewusste Ausblicke frei lasse und Durchwegungen schaffen.

Entlang der südlichen- und westlichen Grundstücksgrenze werden die Apartments auf Geländeebene gelegt und der Platz dahinter aufgefüllt. Somit wird eine erhöhte künstliche Ebene geschaffen, die im Wesentlichen den Dorfplatz bildet. Durch Absenken des Dorfplatzes im südlichen Bereich und eine zusätzliche Belichtungsöffnung beim Teich ist der Zugang zu den unteren Apartments natürlich belichtet und attraktiv angebunden. Der Platz wird im Norden und Osten vom mehrgeschossigen Haupthaus gefasst. Richtung Süden und Westen über den Apartments, welche eine Geländekante ausbilden, liegen die Chalets. Die Gebäude sind so situiert, dass negative Einflüsse, wie z.B. Lärm, gefiltert werden und positive Aspekte, wie Orientierung zum Dorfplatz und Aussicht in die umliegende Bergwelt, unterstützt und gefördert werden.

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